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  "Es geht nicht, dass ich meine Ziele erreiche, weil ..."  

 

So einfach präsentiert sich die Ursache dafür, dass Sie Ziele, auf die Sie möglicherweise schon lange fokussiert sind, partout nicht erreichen leider meist nicht.

 

Nehmen wir als Beispiel, Sie hätten eine Beförderung als Ziel. Die Zeit rinnt dahin und nach 3 Jahren haben Sie dieses Ziel noch immer nicht erreicht. Jetzt gibt es selbstverständlich eine Reihe von möglichen Ursachen zu reflektieren. ABER: die simpelste wird dabei meiner Erfahrung nach fast immer übergangen.

Woran liegt das, wenn diese Ursache doch so simpel ist?

 

Nun, sie ist zwar simpel, aber ihr zu begegnen ist eine Herausforderung.

 

Allerdings OHNE dieser Ursache zu begegnen, behaupte ich, werden Sie Ihr Ziel niemals erreichen. Egal wie viel Anstrengungen Sie auch hineinlegen mögen.

Vielleicht denken Sie jetzt: ganz schön krasse Aussage. Möglicherweise. Die Chance, die darin liegt, ist allerdings noch viel spektakulärer.

Denn ich sage ja auch, dass Sie, wenn Sie diese Ursache mit einbeziehen, noch heute den Knoten lösen können, der Ihnen schon so lange das (Berufs-)leben schwer macht.

 

Gut, nun will ich Sie mal nicht länger auf die Folter spannen: verdammt viele Menschen erreichen Ihre Ziele erst, wenn Sie ALLE Ihre Bedürfnisse wirklich ernst nehmen.

 

Um bei dem Beispiel von oben zu bleiben: die Bedürfnisse nach Erfolg, Ansehen, Macht wurden bereits ernst genommen. Das kleine Bedürfnis nach Dazugehören hingegen nicht. Da aber auch diese kleine Bedürfnis bedeutend ist und ernst genommen werden möchte, aber nicht wird, entwickelt es sich nun zum Schweinehund, der der Zielerreichung dauerhaft im Weg sitzt.

 

 

Die Lösung:

Es würde also darum gehen anzuerkennen, dass auch dieses Bedürfnis seine Berechtigung hat. Die Karriereleiter hinauf zu klettern beinhaltet auch, sich aus der Gruppe der ehemaligen Kollegen zu lösen. Erst und nur wenn auch das dem Ziel scheinbar entgegengesetzte Bedürfnis dazuzugehören vom Betreffenden "gesehen" werden kann, können Strategien entwickelt werden, die das Bedürfnis dazuzugehören mit einschließen (nicht übergehen!!!) und somit die Selbstsabotage durch den Schweinehund verhindern.

 

So verhält es sich aber nicht nur mit eigenen, sondern auch mit fremden Bedürfnissen: wenn ich als Führungskraft bspw. das Ziel habe, die Leistung meines Teams um x % zu steigern, mir dies aber wiederholt nicht gelingt, habe ich sehr wahrscheinlich zu wenig auf die Bedürfnisse der einzelnen Menschen in meinem Team geachtet. Erst wenn ich mir dies eingestehe, kann ich entsprechende Maßnahmen ergreifen.

 

 

 

 

 

© Copyright 2018 by Susanne Schaub